Carmen Beilfuß

Verletzlichkeit - ein schwieriges Gefühl als größte Chance

Verletzungen liegen in der Dunkelkammer des Lebens, werden sie doch als persönliches Versagen erlebt, als Schwäche interpretiert und mit Gefühlen von Trauer, Enttäuschung, Wut und Selbstverachtung verbunden. Dass dieses Verleugnen und Wegschliessen auf Dauer nicht funktioniert, wissen wir selbst am besten. Was wir nicht wissen, ist, dass jedes Verletztsein etwas in Gang setzt, was uns Informationen von unschätzbarem Wert gibt. Welche Informationen sind das? Je mehr eine Verletzung schmerzt, desto näher sind wir an Themen, die absolut wesentlich für uns sind, um Gefühle, die eng mit dem verknüpft sind, was wir als „Lebenssinn“ definieren würden, was für uns schön, wertvoll, tief und lebenswert ist.  Darüber hinaus geht es um unsere Fähigkeit, mit unserem eigenen Scheitern, Hindernissen und Rückschlägen umgehen zu lernen. Neueste Forschungsergebnisse fordern uns auf, Verletzbarkeit als Gabe zu sehen, um wichtige, unabdingbare Erkenntnisse zu gewinnen. Ohne Verletzbarkeit keine Kreativität, ohne Verletzbarkeit keine Stärke, ohne Verletzbarkeit keine Liebe. Neben vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen, bietet das Seminar Hinweise auf zentrale Lernfelder in Arbeits- und Lebensprozessen und viele Unterlagen, die direkt in der Therapie, Beratung und im Coaching eingesetzt werden können.
Seminar mit hohem SE-Anteil!*

Veranstaltungsort:
Helm Stierlin Institut

Termin:
Donnerstag bis Freitag, 07.–08. November 2019

Zeit:
Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr
Ende 2. Tag: 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr:
Euro 260,–

 

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