Liebe TeilnehmerInnen der hsi Kurse,

entsprechend der allgemeinen Entwicklung rund um das Corona Virus hat das hsi aus Verantwortung der Gesundheit aller beschlossen alle Kurse und Seminare bis einschließlich 19. April 2020 abzusagen. Die betroffenen TeilnehmerInnen wurden per Email informiert.

Das hsi bemüht sich, unabhängig von der Dauer der jetzigen Pandemie, alle durch die Corona Krise derzeit verhinderten Seminare dennoch so zeitnah wie möglich stattfinden zu lassen, in Form zweier Alternativen:

1.) Ganze Seminare/ Kursblöcke oder große Teile davon als Online-Seminare virtuell stattfinden zu lassen, möglichst viele „in Echtzeit“ mittels interaktiver videobasierter Programme. Wir arbeiten intensiv daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

2.) Ganze Seminare zum schnellstmöglichen Termin nach Beendigung der Corona-Pandemie als Präsenz-Seminare nachzuholen.

Wir halten Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ihr hsi-Team


Lernen Sie Systemische Therapie und Beratung und das Helm Stierlin Institut kennen!

Das erfolgreiche Konzept von 2019 geht in die zweite Runde! Wir bieten in einer Woche drei fortlaufende Kurse für unterschiedliche Zielgruppen an:

Sommer-Intensivkurs - Schwerpunkt Erwachsene - Schwerpunkt Einzel- und Paartherapie
Sommer-Intensivkurs - Schwerpunkt Kinder und Jugendliche und Familie
Sommer-Intensivkurs - Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung

ergänzt mit neun frei wählbaren Workshops an drei Nachmittagen darunter einer mit hsi-Namensgeberin Satuila Stierlin. 


Noch ist schwer abzuschätzen, wie lange das Corona-Virus eine weitgehende Sperrung aller Präsenzveranstaltungen in Deutschland nötig machen wird. Sicherlich im April, vielleicht auch im Mai, hoffentlich nicht mehr im Juni. Aber niemand kann derzeit verlässlich sagen, wie das im Juni sein wird. Wir im hsi haben beschlossen, dass der Sommerintensivkurs 2020 auf jeden Fall stattfinden wird. Im günstigen Fall als Präsenzveranstaltung, wie geplant und erhofft. Wenn nicht, dann als Online-Veranstaltung, zum selben Termin, im selben Umfang, mit denselben Referenten. Und natürlich mit Ihnen, denselben TeilnehmerInnen. Also behalten Sie den Termin vorgemerkt. Wir planen weiterhin mit Ihnen, auf die eine oder andere Weise.

 

 

 


Wir freuen uns !

Die Systemische Therapie mit Erwachsenen ist in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen

An alle dem Helm Stierlin Institut verbundenen Menschen:

wir freuen uns riesig  mitteilen zu können, dass der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (GBA) in seiner heutigen Sitzung die Aufnahme der systemischen Therapie mit Erwachsenen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen hat. Der Unterausschuss für Methoden des GBA  muss diese Entscheidung noch bestätigen, aber damit darf sicher gerechnet werden.

Die ist ein toller Erfolg für die  systemische Therapie und  wirklich gute Nachricht für all die Menschen, die gerne von diesem hochwirksamen Behandlungsverfahren profitieren möchten, es sich aber bislang nicht leisten können.

Ich persönlich bin sehr froh, dass nach 15 Jahren (!) Arbeit an diesem Unterfangen ein solch positives Ergebnis steht und bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben!

Viele Menschen haben diesen Erfolg ermöglicht:  Stefan Beher und  Kirsten von Sydow als Forscher, Enno Hermans, Kerstin Dittrich und Matthias Ochs von der DGSF, Ulrike Borst Sebastian Baumann von der SG… Ein Zeichen für die hohe Akzeptanz der Systemischen Therapie, aber auch der wissenschaftlichen Befundlage ist die Unterstützung  unseres Strebens nach einer sozialrechtlichen Anerkennung durch alle Berufsverbände, die Bundesärztekammer, die Bundespsychotherapeutenkammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Die Familientherapie wurde ja in Deutschland insbesondere von Helm Stierlin und der alten Abteilung für Familientherapie ab 1973/74 eingeführt. Es ist sehr schön, dass mit meiner Person diese Abteilung für familientherapie auch in ihren späteren Jahren  eine wichtige Rolle bei der Initiierung und Realisierung  der wissenschaftlichen Anerkennung und der Kassenanerkennung gespielt hat. Mit Jochen Schweitzer, Markus Haun- der außerordentlich kompetent zu den Stellungnahmen für IQWiG und den GBA beigetragen hat-, und mit mir  waren Lehrende des Helm Stierlin Instituts maßgeblich daran beteiligt, die sozialrechtliche  Anerkennung möglich zu machen. 

Jetzt hoffen wir auf eine rasche Umsetzung der Beschlüsse in die erforderlichen Veraltungsverordnungen- anscheinend wird dies ein bis zwei Jahre dauern! Es gibt also noch einiges zu tun. Und selbstverständlich werden wir intensiv dafür werben, dass möglichst bald auch die systemische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in den Leistungskatalog der  gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird.

Herzliche Grüße aus Heidelberg

Rüdiger Retzlaff