Liebe TeilnehmerInnen der hsi Kurse,

das hsi orientiert sich bei der Durchführung sämtlicher Kurse und Seminare an den aktuellen Corona-Verordnungen der Landesregierung Baden-Württemberg. 

Das hsi bemüht sich, unabhängig von der Dauer der Pandemie, alle durch die Corona Krise derzeit verhinderten Seminare dennoch so zeitnah wie möglich stattfinden zu lassen, in Form verschiedener Alternativen:

1.) Ganze Seminare/Kursblöcke oder große Teile davon als Online-Seminare virtuell stattfinden zu lassen, möglichst viele „in Echtzeit“ mittels interaktiver videobasierter Programme. 

2.) Ganze Seminare/Kursblöcke -sofern das die Teilnehmerzahl- zulässt, in Präsenz im Haus und/oder in einem Zelt am hsi durchzuführen. Ein entsprechendes Hygienekonzept wurde erstellt. Zusätzlich werden alternative Räumlichkeiten angemietet.

3.) Ganze Seminare zum schnellstmöglichen Termin nach Beendigung der Corona-Pandemie als Präsenz-Seminare nachzuholen.

Wir halten Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ihr hsi-Team

Approbationsausbildung „Systemische Therapie“ beginnt wieder im Frühjahr 2021

Informationsveranstaltungen 2020

Die Informationstage am Freitag, den 11.09.2020 sowie am Freitag 09.10.2020 jeweils von 10:00 - 12:00 Uhr im hsi bieten die ideale Möglichkeit, das Helm Stierlin Institut kennen zu lernen und Infomationen über den Ausbildungsgang, Finanzierungsmöglichkeiten u. a. m. zu erhalten.

Interessenten melden sich bitte per Email an  info(at)hsi-heidelberg.de  an.

 

Helm Stierlin und die Systemische Familientherapie Radiofeature in SWR 2 Wissen, 23.4.2020, 8.30-9.00

Diese über SWR 2 oder die ARD-Audiothek im Netz abrufbare Radiosendung von Martina Senghaas beginnt und endet mit Originalaufnahmen einer Radiosendung von 1977, in der Helm Stierlin Anrufer bei deren teils dramatischen Familiensorgen „live“ berät. Kurze Interviewsequenzen mit den hsi-Lehrtherapeuten Liz Nicolai, Gunter Schmidt und Jochen Schweitzer veranschaulichen „wie es damals war“ und wie die Entwicklung der Systemischen Therapie  von damals bis 2020 weitergegangen ist. Eine kurze akustische „Führung“ durch die Gründung und die Räume des hsi ist auch dabei.  

https://www.swr.de/swr2/wissen/helm-stierlin-wegbereiter-der-systemischen-familientherapie-100.html



Wir freuen uns !

Die Systemische Therapie mit Erwachsenen ist in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen

An alle dem Helm Stierlin Institut verbundenen Menschen:

wir freuen uns riesig mitteilen zu können, dass der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (GBA) in seiner heutigen Sitzung die Aufnahme der systemischen Therapie mit Erwachsenen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen hat. Der Unterausschuss für Methoden des GBA muss diese Entscheidung noch bestätigen, aber damit darf sicher gerechnet werden.

Die ist ein toller Erfolg für die systemische Therapie und wirklich eine gute Nachricht für all die Menschen, die gerne von diesem hochwirksamen Behandlungsverfahren profitieren möchten, es sich aber bislang nicht leisten können.

Ich persönlich bin sehr froh, dass nach 15 Jahren (!) Arbeit an diesem Unterfangen ein solch positives Ergebnis steht und bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben!

Viele Menschen haben diesen Erfolg ermöglicht: Stefan Beher und Kirsten von Sydow als Forscher, Enno Hermans, Kerstin Dittrich und Matthias Ochs von der DGSF, Ulrike Borst und Sebastian Baumann von der SG… Ein Zeichen für die hohe Akzeptanz der Systemischen Therapie, aber auch der wissenschaftlichen Befundlage, ist die Unterstützung unseres Strebens nach einer sozialrechtlichen Anerkennung durch alle Berufsverbände, die Bundesärztekammer, die Bundespsychotherapeutenkammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Die Familientherapie wurde ja in Deutschland insbesondere von Helm Stierlin und der alten Abteilung für Familientherapie ab 1973/74 eingeführt. Es ist sehr schön, dass mit meiner Person diese Abteilung für Familientherapie auch in ihren späteren Jahren eine wichtige Rolle bei der Initiierung und Realisierung der wissenschaftlichen Anerkennung und der Kassenanerkennung gespielt hat. Mit Jochen Schweitzer, Markus Haun- der außerordentlich kompetent zu den Stellungnahmen für IQWiG und den GBA beigetragen hat-, und mit mir waren Lehrende des Helm Stierlin Instituts maßgeblich daran beteiligt, die sozialrechtliche Anerkennung möglich zu machen. 

Jetzt hoffen wir auf eine rasche Umsetzung der Beschlüsse in die erforderlichen Verwaltungsverordnungen- anscheinend wird dies ein bis zwei Jahre dauern! Es gibt also noch Einiges zu tun. Und selbstverständlich werden wir intensiv dafür werben, dass möglichst bald auch die systemische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird.

Herzliche Grüße aus Heidelberg,

Rüdiger Retzlaff